Erstellt von Michael am 18. Mai 2009
Ab sofort stellt der Deutsche ReiseVerband (DRV) Touristikern ein neues Seminarangebot mit dem Fokus auf das Mitmach-Netz zur Verfügung: Zum Thema „E-Commerce im Reisevertrieb“ stehen derzeit drei Präsenzseminare zur Auswahl, die Vertriebsmitarbeitern bei der Nutzung von Web 2.0-Anwendungen Hilfestellung leisten sollen. Mit der neuen Seminarreihe unterstützt der Branchenverband mittelständische Tourismusunternehmen tatkräftig bei der Internetnutzung für die Beratung, den Vertrieb und zur Kundengewinnung und -bindung. Die drei Seminare, die in Essen, Frankfurt am Main und Hamburg stattfinden, sind Teil des Projekts „Innovative Ansätze im E-Commerce in der Touristik“, das auf einen Beschluss des Deutschen Bundestags vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert wird.
Die erste Seminarreihe des Projekts greift die Ergebnisse der Reisebüro-Webanalyse 2008 – einer vom Deutschen ReiseVerband (DRV) in Auftrag gegebenen empirischen Studie der Fachhochschule Worms – auf und befasst sich mit dem Einsatz des Web 2.0 im Reisevertrieb. Im Fokus der ersten drei Seminare unter Leitung von Michael Faber (B.A.), Projektmanager an der Fachhochschule Worms, stehen: Weiterlesen »
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Erstellt von Michael am 6. Februar 2009
Diese Frage bewegt wahrscheinlich viele Expedienten!
Lesen Sie heute mehr dazu in der FVW 03/2009 S. 38f.
Weiterreichende Informationen über unsere Studie gibt es ja wie gewohnt auf dieser Seite!
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Erstellt von Michael am 5. Februar 2009
Hier ist die Pressemitteilung der Studienveröffentlichung:
Ab sofort kann die komplette Analyse zur Internetnutzung im Reisebüro im
DRV-Shop auf www.drv.de bestellt werden. Sie gibt Aufschluss über den Status quo der Nutzung von Internetanwendungen im stationären Reisevertrieb und gibt Tipps, wie Reisebüros das Internet noch besser für ihre Belange nutzen können. Denn: Noch schöpfen die Reisebüros die Potenziale des World Wide Web nicht in vollem Maße aus. Das ist ein Ergebnis der vom Deutschen ReiseVerband (DRV) in Auftrag gegebenen empirischen Studie der Fachhochschule Worms.
Unter fachlicher Leitung von Prof. Dr. Roland Conrady vom Fachbereich Touristik / Verkehrswesen an der FH Worms untersuchten die Studenten Simone Biederbeck und Michael Faber den Grad der Internetnutzung in Reisebüros. Befragt wurden mehr als 1.500 Reisebüromitarbeiter zu ihrer Einstellung in Bezug auf das Internet und die Integration von Internet-Informationen in den Beratungsprozess der Agenturen. Die Ergebnisse der Befragung beschreiben die Einstellungen und die Nutzungsgewohnheiten der befragten Reiseverkäufer in Bezug auf Internetanwendungen.
Die PDF-Datei der FH-/DRV-Reisebüro-Webanalyse 2008 kann für 24,50 Euro im
DRV-Shop auf der Verbandshomepage im Bereich Publikationen bestellt werden. DRV-Mitglieder erhalten sie zum Sonderpreis von nur 18,50 Euro.
Das Internet bietet vielfältige Möglichkeiten zur Information und Buchung rund um das Thema Reisen. Auch für Reisebüros ist es daher unverzichtbar, sich in Zukunft mit den verschiedenen Internetanwendungen auseinanderzusetzen. Nur so können sie auf alle wichtigen Informationen aus dem Web zugreifen und sich gegenüber ihren Kunden kompetent und gut informiert zeigen. Neben den klassichen Diensten wie zum Beispiel Websitepflege und E-Mail-Nutzung erscheinen vor allem neue Anwendungen, darunter die sogenannten Web 2.0-Anwendungen von großer Bedeutung für die Beratung im Reisebüro. Dabei handelt es sich vor allem um Anwendungen, die nutzergenerierte Informationen wie zum Beispiel Hotelbewertungen und persönliche Reiseberichte beinhalten.
Als Plattform der Befragung im Rahmen der Reisebüro-Webanalyse diente die von den Autoren selbst erstellte Website ExpiBlog.de. Verschiedene Sponsoren haben das Projekt der Fachhochschule Worms in Kooperation mit dem Deutschen ReiseVerband sowohl mit Gewinnpreisen für Expedienten als auch mit Werbeanzeigen auf der Website unterstützt, so dass eine hohe Teilnahmequote erzielt wurde.
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Erstellt von Michael am 3. Februar 2009
Reisebüro-Webanalyse 2008 wird auf der ITB Berlin vorgestellt.
Am Donnerstag, den 12.03.2009 stellen wir unsere Studie von 11:30 bis 11:55 Uhr vor.
Ein gute Chance für alle Expedienten und andere Interessierten, die in Budapest nicht dabei sein konnten.
Wir freuen und auf eine rege Teilnahme und auf gute Gespräche!
ITB Hochschulforum, Bühne Halle 5.1.
“Die Reiseberatung im Zeitalter des Internets: Optimierung der Beratungsprozesse im stationären Reisevertrieb”

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Erstellt von Michael am 13. November 2008
Ohne Internet geht es schon lange nicht mehr: Auch die Reisebranche profitiert von den vielfältigen Möglichkeiten der Präsentation, Buchung und Information im World Wide Web. Die Reisebüros schöpfen die Potentiale jedoch nicht in vollem Maße aus. Das ist ein Ergebnis der vom Deutschen ReiseVerband (DRV) in Auftrag gegebenen empirischen Studie der Fachhochschule Worms. Unter fachlicher Leitung von Prof. Dr. Roland Conrady vom Fachbereich Touristik / Verkehrswesen an der FH Worms untersuchten die Studenten Simone Biederbeck und Michael Faber den Grad der Internetnutzung in Reisebüros. Befragt wurden mehr als 1.500 Reisebüromitarbeiter zu ihrer Einstellung in Bezug auf das Internet und die Integration von Internet-Informationen in den Beratungsprozess der Agenturen. Die Ergebnisse präsentierte Prof. Conrady gemeinsam mit seinen Studenten auf dem 4. DRV Deutschen Reisebürotag in Budapest. Das Team um Prof. Conrady hat einen kurzen Leitfaden (hier gehts zum Download) entwickelt, der Reiseverkäufer im Umgang mit Web-Anwendungen unterstützen soll.
Die Berater in den Reisebüros stehen vor der Herausforderung, mit den Weiterentwicklungen des Internet und bestens vorinformierten Kunden Schritt zu halten. „Sie sollten sich die Vielfalt der Internet-Informationen zu Nutze machen“, so das Fazit von Prof. Conrady, „indem sie diese in Beratungsgespräche integrieren. Durch vielfältige Informationsbeschaffung lässt sich die stationäre Beratungsleistung ausbauen und ein Mehrwert für Reisebürokunden schaffen.“ Stationäre Reisebüros können damit Wettbewerbsvorteile gegenüber Online-Reisebüros erzielen.
Darüber hinaus sollten Reiseverkäufer kurzfristig durch Schulungen in die Lage versetzt werden, Internet-Informationen schneller zu finden und deren Qualität besser einschätzen zu können als Reisebüro-Kunden. Mittel- bis langfristig benötigen Reisebüros technische und methodische Unterstützung, um neu geschaffenen Content und bestehende Inhalte aus dem Web effizient in Beratungsprozesse zu integrieren. Ein neu entwickeltes Unterstützungstool würde Informationen im Web gezielter und schneller auffindbar machen und Prozesskosten erheblich senken. 93 Prozent der befragten Reiseverkäufer wünschen sich ein solches Unterstützungstool.
Hier die Präsentation zum Nachlesen:
Die zentralen Ergebnisse der Umfrage im Überblick:
- Noch immer steht ein Großteil der befragten Reisebüromitarbeiter dem Internet ambivalent gegenüber. Sie sehen das Internet einerseits als Unterstützung beim Verkauf von Reisen (89 Prozent der Antworten), andererseits aber auch als Konkurrenz und Gefährdung (58 Prozent) für ihr Geschäft.
- Die Reiseverkäufer nutzen neben den Websites von Anbietern und deren Extranets vor allem Hotelbewertungen, Online-Enzyklopädien und Seiten mit Kartenmaterialien und schätzen diese als wichtig für die Beratungsqualität ein.
- Beim aktiven Generieren eigener Inhalte in Web-2.0-Anwendungen sind Reiseverkäufer bisher sehr zurückhaltend. Den klassischen Reisebüro-Medien wie Katalogen und Reservierungssystemen wird nach Meinung der Reiseverkäufer zukünftig eine geringere Bedeutung zukommen. Nutzer- und anbietergenerierten Webinhalten, Vertriebsunterstützungs-Systemen und Suchmaschinen hingegen kommt zukünftig eine größere Bedeutung zu. Auch E-Mail-Newsletter gewinnen nach Meinung der Expedienten an Bedeutung, wogegen Post-Mailings weniger wichtig werden.
- Die Qualität der eigenen Reisebüro-Website wird überwiegend als gut (87 Prozent) eingeschätzt, im Widerspruch dazu wird der Nutzen für den Kunden als eher gering bezeichnet (47 Prozent). Lediglich zwölf Prozent der Websites enthalten Anwendungen, die den Austausch von Informationen zwischen Reisebüro und Kunde ermöglichen und nutzergenerierten Inhalt integrieren, so die Meinung der befragten Verkäufer. Ein nur sehr geringer Anteil der Websites wird von professionellen Internet- oder Werbeagenturen betreut (elf Prozent). Über den geringen Nutzen der Website scheint sich der Großteil der Reisebüromitarbeiter im Klaren zu sein – nur 21 Prozent der Reiseverkäufer empfehlen ihre eigene Website dem Kunden häufig. Die Websites der Reisebüros haben also Nachholbedarf, um einen hohen Nutzen für den Kunden zu schaffen.
- Vielversprechend erscheint auch der Aufbau einer internen Reisebüro-Wissenscommunity, die Reiseverkäufer untereinander vernetzt und deren Spezialwissen für die Kollegen zur Verfügung stellt. 94 Prozent der befragten Reiseverkäufer sind bereit, ihr Fachwissen mit anderen Kollegen zu teilen, wenn sie im Gegenzug selbst Informationen und Insidertipps erhalten.
- Die Studie ging auch der Frage nach, wie Informationen aus dem Internet effizient in den Beratungsprozess im stationären Reisevertrieb einbezogen werden können. Durch die Recherche und Integration von Internetinformationen werden Beratungsprozesse erheblich verlängert: Im Durchschnitt um zehn bis zwölf Minuten bzw. um 40 Prozent. Da sich die Prozesskosten im Reisebüro hierdurch deutlich erhöhen, ist eine effiziente Nutzung von Internet-Informationen derzeit noch nicht möglich.
Bericht auch in:
DRV
Travel One
TouristikAktuell
Internet World Business
FH Worms
Tourexpi
Die gesamten Ergebnisse der Online-Befragung können demnächst in Buchform über die DRV Service GmbH bestellt werden. Schulungen für Expedienten werden im nächsten Jahr angeboten. Nähere Infos dann auch an dieser Stelle.
Das Internet bietet neben den bestehenden Informationsinhalten noch viele Möglichkeiten mehr, die sich Ihr Reisebüro/-kooperation/-kette auch beim Vertrieb und Marketing Ihrer Dienstleistung zu Nutze machen können. Sie benötigen Unterstützung oder haben Interesse an einer Schulung? Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!
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